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Marilena Tumler ausgezeichnet: "Vorarlbergs Köpfe von morgen"

01.04.2025
Jung, innovativ, inspirierend – auch 2025 präsentierten die Vorarlberger Nachrichten die „Köpfe von morgen“, eine Ehrung für Vorarlbergs aufstrebende junge Persönlichkeiten. Marilena Tumler vom Fachbereich Gestaltung wurde im Rahmen der Veranstaltung ausgezeichnet – die FHV gratuliert herzlich!

Die Vorarlberger Nachrichten holen mit den „Köpfen von morgen“ 2025 jene Menschen vor den Vorhang, die mit Mut, Ideenreichtum und Engagement unser Land mitgestalten. Seit 2007 wählt eine Jury der VN jene Persönlichkeiten aus, die durch außergewöhnliche Leistungen in ihrem Bereich hervorstechen und das Potenzial haben, unsere Gesellschaft nachhaltig zu bereichern.

 

Geschichte digital erlebbar machen

An der FHV setzt sich Marilena Tumler intensiv mit den drängenden ethischen Fragen unserer Zeit auseinander. Dabei verwendet sie unter anderem die Methode des Design Futuring. Diese Technik entwickelt spekulative Zukunftsszenarien, um mögliche Probleme frühzeitig sichtbar zu machen. Ihrer Ansicht nach entstehen viele der ethischen Schwierigkeiten im Medien- und Technologiebereich gerade deshalb, weil ethische Überlegungen oft vernachlässigt werden – mit Konsequenzen, die meist erst spät erkannt werden. Ihr Anliegen ist es, den Studierenden der FHV Studiengänge „InterMedia“ und „Design & Creative Leadership“ Denkwerkzeuge mitzugeben, mit denen sie visionäre Zukunftsideen entwickeln können.

Neben ihrer akademischen Tätigkeit hat Marilena Tumler das Projekt i.appear ins Leben gerufen – eine Plattform, die mit Hilfe von Augmented Reality (AR) Stadtgeschichte erlebbar macht. Die Idee entstand während ihres Masterstudiums, als sie sich mit der Geschichte einer jüdischen Familie in Dornbirn beschäftigte. Dabei wurde ihr bewusst, dass sie täglich an geschichtsträchtigen Orten vorbeiging, deren Geschichten jedoch unsichtbar blieben. Das wollte sie ändern: hist.appear, ein interaktiver Rundgang durch 600 Jahre Dornbirner Stadtgeschichte, war die Folge. Augmented Reality erwies sich als ideale Möglichkeit, reale Orte mit virtuellen Informationen anzureichern und Geschichte auf eine greifbare Art zu vermitteln.

Heute bietet i.appear Städten, Regionen und Unternehmen eine Plattform, um Geschichte, Kultur und andere Inhalte interaktiv erfahrbar zu machen. „Was uns räumlich und emotional nahe ist, betrifft uns stärker“, betont Marilena Tummler. Aus diesem Grund liegt ihr besonders die digitale Wissensvermittlung vor Ort am Herzen – auf eine zugängliche, spielerische und unkomplizierte Weise.

 

VN-Beitrag über Marilena Tummler

 

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