Women in Data Science: Premiere der WiDS-Konferenz an der FHV
02.04.2025Erstmals fand an der FHV die Konferenz Women in Data Science (WiDS) statt. Die Veranstaltung ist Teil der globalen WiDS-Initiative, die von der gleichnamigen Non-Profit-Organisation ins Leben gerufen wurde. Ziel der weltweiten Konferenzen ist es, Data Scientists – unabhängig vom Geschlecht – zu inspirieren, Wissen zu teilen und insbesondere Frauen in diesem zukunftsträchtigen Feld zu fördern, wie Organisatorin und WiDS-Botschafterin Kathrin Plankensteiner erklärt. Zu der technisch ausgerichteten Konferenz kamen rund 200 Besucher:innen. WiDS ist eine Plattform für den Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse und praxisnahe Anwendungen aus dem Bereich Data Science – fachübergreifend und auf hohem Niveau. Für Abwechslung und Vielseitigkeit sorgten die renommierte Speaker:innen, die ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Begeisterung für Data Science teilten. Zu den Vortragenden zählten unter anderem die FHV-Rektorin Regine Kadgien, Olivia Pfeiler, Julia Sasse, Katharina Dimovski, Alexandra Posekany, Clara Puga, Diana Eglseder und Heidi Weber, Senior Lecturer an der FHV, an die auch der Best Talk Award verliehen wurde.
„Auch wenn Data Science nicht der Kern des Geschäftsmodells vieler Vorarlberger KMUs ist und viele nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, eine eigene Data-Science-Abteilung aufzubauen, sollte die Nutzung ihrer Daten dennoch möglich sein. Daher war es mir wichtig, die Konferenz kostenfrei anzubieten, damit alle von der Expertise profitieren können. Ein herzliches Dankeschön geht an die Sponsoren, die das möglich gemacht haben!“ betont Plankensteiner.
Großes Potenzial
Data Science birgt ein großes Potenzial, um bessere Entscheidungen zu treffen. Speziell produzierende Unternehmen profitieren bereits, indem sie Daten mit einfachsten Methoden auswerten. „Diese Chance bleibt jedoch oft ungenutzt. Viele Unternehmen sammeln zwar Daten, werten sie jedoch nicht unmittelbar aus. Doch erst durch mehrere Iterationen lässt sich ihr volles Potenzial ausschöpfen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Daher sollte man nicht zu lange zögern, sondern frühzeitig mit der Auswertung beginnen. Andernfalls verlieren die gesammelten Daten schnell an Wert, weil sie veralten, unvollständig bleiben oder ohne Kontext später kaum noch sinnvoll interpretiert werden können“, gibt Plankensteiner einen Einblick.
Die gebürtige Kärntnerin gibt ihr umfassendes Wissen als Data Scientist auch als Hochschullehrerin in den Informatikstudiengängen der FHV an die Studierenden weiter. „Im Master Wirtschaftsinformatik – Digital Transformation haben die Studierenden sogar die Möglichkeit, sich mit einem echten Use Case von regionalen Unternehmen anhand echter Daten zu beschäftigen – das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Da bekommen sie einen sehr guten Einblick, was es wirklich braucht, um Daten für Entscheidungen zu nutzen“, sagt sie abschließend.
Über WiDS
Mit dem Ziel, Frauen und ihre Arbeit im Bereich Data Science in den Mittelpunkt zu stellen, wurde die Initiative 2015 an der Stanford University ins Leben gerufen. Heute gibt es die Konferenz weltweit. Es ist eine Plattform, welche die Sichtbarkeit von Frauen in der Datenwissenschaft erhöht und Data Scientists – unabhängig vom Geschlecht – zusammenbringt.
Die Sponsoren der ersten WiDS
Besonderer Dank gilt den Sponsoren UserGems, Actinium Consulting AG/Lindau, Blum Group, illwerke vkw, Gebrüder Weiss und Russmedia, die es ermöglichten, die Veranstaltung kostenfrei anzubieten und damit allen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen.
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